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Zum BuchBearbeiten

KurzbeschreibungBearbeiten

Beitrag von Peter F. Drucker, veröffentlicht 20004 im Harvard Business Manager und 2005 in der Sonderedition "Die besten Ideen von Peter F. Drucker (Harvard Business Manager Edition) .

Quelle: http://www.harvardbusinessmanager.de

"Nach Ansicht des Austro-Amerikaners Peter Drucker ist es keine Frage des Charackters, ob ein Manager effizient zu führen vermag. Vielmehr, so der Managementguru, komme es darauf an, das Richtige zu tun. In seiner 65-jährigen Karriere als Berater und Professor hat Drucker beobachtet, dass es insbesondere acht Prinzipien sindm, an denen sich fähige Manager orientieren.

Erfolgsprinzipien: Die Manager finden zunächst heraus, was zu tun ist und welche Maßnahmen die Firma voranbringen, Um dieses Wissen umzusetzen, schreiben sie einen Aktionsplan. Erfolgreiche Führungskräfte übernehmen Verantwortung für Entscheidungen und dafür, dass die Kommunikation funktioniert. Chancen finden immer mehr Beachtung als Risiken. Um die anderen Akteure im Unternehmen mit ins Boot zu holen, führen fähige Manager eine effiziente Meetingkultur ein und sind sich der Tatsache bewusst, dass sie selbst Teil des Systems sind."

BewertungBearbeiten

(Bewertungsskala von 0 bis 10 Punkte)

Relevanz Führung:

10

Praxisbezug:

10

Schreibstil / Lesbarkeit:

9

Führungsdimensionen:

Führungswissen


BezugsquellenBearbeiten

Siehe auch: Führungsliteratur, Autoren, Peter F. Drucker

Der AutorBearbeiten

Peter F. Drucker (Beiträge aus mehreren Jahrzehnten veröffentlicht im Harvard Business Manager)


Zum InhaltBearbeiten

"einige der besten CEOs von Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen [...] waren alles andere als typische Führungspersönlichkeiten. Sie wiesen hinsichtlich Persönlichkeit, ihrer Einstellungen, Wertevorstellungen, Stärken und Schwächen alle erdenklichen Facetten auf. [...] Ihr Erfolg gründete sich hingegen auf immer dieselben acht Prinzipien:

  • Sie stellten sich die Frage, was getan werden muss.
  • Sie fragten sich, was gut und richtig für das Unternehmen ist.
  • Sie schmiedeten Aktionspläne.
  • Sie übernahmen Verantwortung für Entscheidungen.
  • Sie stellten sicher, dass die Kommunikation stimmt.
  • Sie konzentrierten sich mehr auf Chancen als aucf Risiken.
  • Sie führten effektive Meetings druch.
  • Sie dachten und sprachen in der WIR-Form, nicht in der Ich-Form."

Setzen Sie die richtigen Ziele

"Zu fragen, was zu tun ist, und diese Frage wirklich ernst zu nehmen ist eine entscheidende Voraussetzung für Erfolg im Management."

"Die Frage, was zu tun ist, fördert als Antwort fast immer mehr als eine dringende Aufgabe zu Tage. Eine gute Führungskraft wird sich dennoch nicht verzetteln. Sie kümmert sich nach Möglichkeit nur um eine Sache auf einmal."

"Darum ist Wissen für Führungskräfte nutzlos, solange es keine praktischen Konsequenzen hat."

"Bevor ein Verantwortlicher jedoch zur Tat schreitet, [...] sollte (er) über gewünschte Resultate, wahrscheinliche Hindernisse, künftige Kurskorrekturen und Kontrollpunkte nachdenken - und über die Folgen, die sich daraus für die eigene Zeiteinteilung ergeben."

"Ein Aktionsplan ist eher eine Absichtserklärung als eine Verpflichtung zu handeln. Er muss nicht zur Zwangsjacke werden. Man sollte ihn ruhig des Öfteren überarbeiten, denn jeder Erfolg und jeer Misserfolg bergen neue Chancen."

"Zeit ist die knappste und kostbarste Ressource einer Führungskraft."

"Eine Entscheidung ist nicht wirksam, solange niemand weiss,

  • wer verantwortlich ist,
  • wer betroffen ist, also wer die Entscheidung kennen, verstehen und billigen muss,
  • wer informiert sein musss, auch wenn er nicht unmittelbar betroffen ist,
  • für welchen Zeitraum die Entscheidung gilt."

"Es kommt nnicht nur darauf an, Entscheidungen von vornherein mit großer Sorgfalt zu treffen, mindestens genauso wichtig ist es, sie regelmäßig - in Abständen, die vorher vereinbart wurden - zu überprüfen."

"Personalentscheidungen erweisen sich lediglich in einem Drittel aller Fälle als richtig. [...] Ein fähiger Manager ist sich dessen bewusst und überprüft (üblicherweise nach sechs bis neun Monaten) das erste Urteil über seine Mitarbeiter. Sind nicht die gewünschten Ergebnisse eingetreten, schiebt er das nicht zwangsläufig auf schlechte leistungen der betreffenden Person. Die Schlussfolgerung lautet vielmehr, dass er selbst einen Fehler gemacht hat."

"Entscheidungen systematisch zu überprfüen kann auch helfen, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Ergebnisse mit ursprünglichen Erwartungen zu vergleichen führt Führungskräften vor Augen, wo ihre Stärken liegen, woe sie sich verbessern können und wo es ihnen schlichtweg an Wissen und Information mangelt."

"Führungskräfte in wissenbasierten Firmen müssen Manager auf allen Ebenen ermutigen, Entscheidungen zu treffen."

"Sich nur um die Probleme zu kümmern führt nicht wirklich weiter. Sie wenden damit lediglich Schaden vom Unternehmen ab. Positive Ergebnisse können erst entstehen, wenn Führungskräfte konsequent Chancen nutzen."

"Den erolgreichen Manager zeichnet die Fähigkeit aus, jede Form von Wandel als Chance zu betrachten statt als Bedrohung."

"Wie Führungskräfte mit neuen Möglichkeiten umgehen, ist nicht zuletzt auch eine Frage des richtigen Personals. Jeder Manager tut gut daran, seine besten Leute auf die Chancen anzusetzen, statt sie mit Problemen zu beschäftigen."

"Um erfolgreich zu sein, müssen Manager dafür sorgen, dass die zusammenkünfte effektive Arbeitstreffen sind und nicht aufgeregte Diskussionsrunden."

"Ein effektives Meeting erfordert ein sehr hohes Maß an Selbstdisziplin. Es setz voraus, dass der Verantwortliche zunächst entscheidet, welche Art von Besprechung für das angestrebte Ziel sinnvoll ist. An diese Entscheidung solte er sich unbedingt halten. Er sollte das Treffen auf jeden Fall beenden, sobald dessen eigentlicher Zweck erfüllt ist. Ein guter Manager wird danach kjein neues Thema ansprechen. Er zieht sein Resumee und schließt die Sitzung."

"Ein Meeting muss Ergebnisse bringen, sonst ist es pure Zeitverschwendung."

"Erst zuhören, dann sprechen."

"Die letzte Verantwortung kann eine effiziente Führungskraft weder teilen noch delegieren. Sie liegt einzig und allein bei ihr selbst."


Allgemeine AnmerkungenBearbeiten

Die hier enthaltenen Zitate stellen lediglich einen kleinen Ausschnitt aus dem Werk des Autors dar. Sie wurden subjektiv vom Rezensenten ausgewählt und reflektieren daher nicht unbedingt den Sinn und die Aussage, die der Autor für das Buch oder einzelne Abschnitte vorgesehen hat. Wenn Sie sich von den hier aufgeführten Zitaten und Anmerkungen angesprochen fühlen, empfehlen wir unbedingt, dieses Buch zu erwerben. Links zu Buchhandlungen finden Sie unter Bezugsquellen am Anfang dieses Dokumentes oder erwerben Sie das Buch doch in ihrer lokalen Buchhandlung. Dort können Sie dann auch direkt in weiteren Büchern des Autors oder in ähnlichen Werken anderer Autoren stöbern.

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